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Posts mit dem Label #gerdavonderhohl #ighundesportmellensee #ammellensee #dogsport #schutzhundesport Gerda von der Hohl werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
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Donnerstag, 28. März 2024

Ostergrüße

 Liebe Leserinnen und Leser,

Mit dem Frühling erwacht nicht nur die Natur zu neuem Leben, sondern auch unsere Herzen
erstrahlen in warmer Osterfreude. Die Osterzeit lädt uns ein, inne zuhalten, die Schönheit um uns herum zu genießen und die Wärme der Gemeinschaft zu spüren.

Möge dieses Osterfest für euch von Hoffnung erfüllt sein, von Freude begleitet und von Liebe umarmt. Egal ob ihr diese Tage im Kreis eurer Liebsten verbringt oder die Ruhe der Natur genießt, möge das Osterlicht eure Herzen erhellen und euch mit Zuversicht für die kommenden Tage erfüllen.

Lasst uns die kleinen Freuden des Lebens feiern, sei es das Lachen der Kinder, das Blühen der ersten Frühlingsblumen oder der Duft frisch gebackener Osterbrote. Mögen wir die Magie dieser besonderen Zeit spüren und dankbar sein für all die Schönheit, die uns umgibt.

In diesem Sinne wünsche ich euch ein frohes Osterfest voller Liebe, Freude und Harmonie. Möge der Osterhase euch mit reichlich Glück beschenken und eure Herzen mit warmen Erinnerungen füllen.

Genießt die Ostertage in vollen Zügen und lasst uns gemeinsam das Licht und die Liebe dieser festlichen Zeit feiern.

Herzliche Ostergrüße,

Mike Hesse

Dienstag, 13. Februar 2024

Erziehungsgrundlagen - Wie du Grundkommandos schnell & effektiv aufbaust

 

Grundlagen

  • Konsequenz Sei konsequent in deinen Erwartungen und Befehlen. Ein Hund kann nur lernen, wenn er weiß, was von ihm erwartet wird.

  • Positive Bestärkung Belohne deinen Hund mit Leckerlis, Lob oder Spiel, wenn er das gewünschte Verhalten zeigt.

  • Geduld Hunde lernen unterschiedlich schnell. Hab Geduld und gib deinem Hund Zeit, die Kommandos zu lernen.

  • Trainingseinheiten Halte die Trainingseinheiten kurz und positiv. 5-10 Minuten pro Trainingseinheit reichen aus, um deinen Hund nicht zu überfordern.

Aufbau von Grundkommandos

  1. Wähle ein ruhiges Umfeld.

  2. Sprich deutlich und ruhig.

  3. Verwende kurze, prägnante Kommandos.

  4. Lockere deinen Hund mit einem Leckerli in die gewünschte Position.

  5. Sobald dein Hund die Position erreicht hat, gib ihm das Leckerli und lobe ihn.

  6. Wiederhole die Schritte 4 und 5, bis dein Hund das Kommando auf Zuruf ausführt.

Tipps

  • Beginne mit einfachen Kommandos wie "Sitz", "Platz" und "Hier"

  • Füge später weitere Kommandos hinzu, wie z.B. "Bleib" und "Aus"

  • Übe die Kommandos in verschiedenen Situationen

  • Mache das Training zum Spaß für deinen Hund

Häufige Fehler

  • Zu viel auf einmal zu wollen

  • Ungeduld

  • Inkonsequenz

  • Strafen

Weitere Ressourcen

  • Hundeschulen bieten Kurse zum Thema Grunderziehung an.

  • Es gibt viele Bücher und Videos zum Thema Hundeerziehung.

  • Online-Foren und -Communitys bieten Tipps und Ratschläge von anderen Hundebesitzern.

Fazit

Mit Geduld, Konsequenz und positivem Training kannst du deinem Hund schnell und effektiv Grundkommandos beibringen. Ich empfehle mein Buch "Training für Hunde und ihre Besitzer, ein praxisorientiertes Handbuch"

LINK zum Buch



Zusätzliche Tipps für Am Mellensee

  • Nutze die vielen Grünflächen in Am Mellensee, um mit deinem Hund zu trainieren.

  • Besuche andere Hundebesitzer in Am Mellensee, um deinen Hund mit anderen Hunden spielen zu lassen.

  • Melde dich mit deinem Hund in einen Hundeverein in Am Mellensee an.

Viel Erfolg!


Mittwoch, 27. Dezember 2023

Meine Neujahrsansprache

 Liebe Familie und Freunde,



ich hoffe, ihr hattet alle ein besinnliches Weihnachtsfest und seid gut ins neue Jahr gerutscht. Das vergangene Jahr war für uns alle sicherlich nicht einfach, aber trotzdem haben wir gemeinsam viele schöne Momente erlebt und uns gegenseitig unterstützt. Dafür bin ich unendlich dankbar.


Das neue Jahr steht vor der Tür und ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um euch allen für eure Freundschaft, eure Liebe und eure Unterstützung zu danken. Ihr seid ein wichtiger Teil meines Lebens und ich freue mich darauf, auch im kommenden Jahr viele schöne Erinnerungen mit euch zu sammeln.


Lasst uns gemeinsam optimistisch in die Zukunft blicken und die Herausforderungen, die vor uns liegen, mit Zuversicht und Mut angehen. Möge das neue Jahr voller Glück, Gesundheit und Erfolg für uns alle sein.


Ich wünsche euch von Herzen alles Gute für das neue Jahr und freue mich darauf, gemeinsam mit euch neue Abenteuer zu erleben.


Mike Hesse


Mittwoch, 25. Oktober 2023

Schutzhundesport gefährlich?







Halbwissen, Polemik und Ideologien geben keine Antworten!


Nein, ich verstehe nicht, wie man den Schutzhundesport ausschließlich glorifizieren kann und ich verstehe auch nicht, warum er einseitig – und vor allem polemisch – verteufelt wird.
Kennt man sich mit den Inhalten des Schutzhundesports besser aus – und das tue ich – erkennt man recht schnell, dass es sich dabei um eine Medaille mit zwei Seiten handelt.
Eine ganz einfache Beschreibung: Im Schutzhundesport werden Vierbeiner konditioniert, einen sogenannten „Schutzärmel“ mit Jute-Überzug als begehrenswertes Beuteobjekt zu betrachten.
Daran kann und sollte zunächst niemand Anstoß nehmen können. Quasi eine Beutealternative, die durch Hand und Unterarm des sogenannten „Figuranten“ entsprechend gesteuert wird.
Der Hund lernt nach und nach, diese Beutealternative zu packen, festzuhalten und auf Weisung des Hundeführers auch sofort loszulassen. Hat er losgelassen, soll er entweder durch Bellen die Beute wieder einfordern, oder ruhig verharren und nach konditionierter Impulskontrolle die nächste Aktion des Figuranten bzw. Weisung des Hundeführers abwarten.
Ein solider Grundgehorsam ist für all das selbstverständlich Voraussetzung!
Die häufigste Belohnung des Hundes ist letztlich das „Überlassen der Beute“ durch den Figuranten oder auch eine alternative Belohnung durch den Hundeführer.
Die immer wieder stattfindenden ritualisierten „Kampfhandlungen“ zwischen Figurant und Hund sind dabei durchaus vergleichbar mit sogenannten Zerrspielen, bei denen mal der eine und auch mal der andere als „Sieger“ hervorgeht.
Hunde, die im Schutzhundesport über ausschließliche Beutehandlungen ausgebildet werden; die quasi den Figuranten als „Kumpel“ ansehen, mit dem sie viel Aktionismus und rituell aufgebaute Auseinandersetzungen erleben, haben nicht geringste Ambitionen, außerhalb des Hundeplatzes bzw. im Alltag ein erhöhtes Aggressionspotential aufzuzeigen! Sie neigen damit keinesfalls zu mehr Bissigkeit, zu sozialen Übergriffen auf Menschen oder sonstigen Verhaltensauffälligkeiten.
Das geht schon deshalb nicht, weil im seriösen Schutzhundesport das kompetente Sozialverhalten des Hundes gegenüber Menschen eine hohe Priorität hat und es keinen Nährboden für sozialaggressives Verhalten gibt bzw. geben darf!
Im Gegenteil, man kann einem Hund sogar durch einen soliden Aufbau im Schutzhundesport zu mehr sozialem Selbstbewusstsein und zu einem höheren Selbstwertgefühl verhelfen. Und dies wiederum kann auch im Alltag zu mehr sozialer Stabilität im Umgang mit Menschen verhelfen.
Nicht zu glauben? Jeder, der sich etwas intensiver mit dem Schutzhundesport beschäftigt hat und auch entsprechend Erfahrungen hat, wird dies gelassen mit Kopfnicken quittieren. Weil es einfach stimmt!
Wer mangelndes Wissen – oder auch Halbwissen – hat, wird eher empört behaupten, dass dies nicht sein könne. Ganz einfach deshalb, weil sich solch ein Gedanke seinem Vorstellungsvermögen entzieht und er um die Identität seiner persönlichen Meinung fürchtet.
Methodisch wird der seriöse Schutzhundesport heutzutage maßgeblich über die operante Konditionierung bzw. über positive Verstärkung aufgebaut. Frustrationstoleranz und Impulskontrolle werden auch über erzieherische Maßnahmen abgesichert. An erster Stelle steht neben einem stabilen Grundgehorsam ein stimmiges Belohnungssystem durch das Überlassen des Beuteobjektes. Tierschutzrelevanz? Fehlanzeige!
Was ich soeben dargestellt habe, ist die zweifelsfrei goldene Seite der Medaille. So sollte es nicht sein, so muss es sein, wenn der Schutzhundesport in unserer Gesellschaft eine Überlebenschance haben soll.
Doch noch immer gibt es auch die „schmutzige“ Seite der Medaille. Die schwarzen Schafe quasi, die den Schutzhundesport als Aushängeschild für teilweise pervertierte und tierschutzwidrige Aggressionsförderung nutzen.
Da werden in der Tat Hunde zu sozialaggressiven und gefährlichen Vierbeinern konditioniert. Der Figurant ist dann nicht mehr der „Kumpel“, mit dem man sich spielerisch um die Beute streitet. Stattdessen ist der Figurant ein sozial gefährlich wahrgenommener Gegner, den der Hund aggressiv attackieren muss, damit er selbst keinen Schaden erleidet.
Es geht nicht mehr alleine um das Beuteobjekt; es geht um die Förderung der sozialen Aggression, die in solchen Kreisen noch immer laienhaft als „Wehrtriebförderung“ dargestellt wird. Dass es keinen „Wehrtrieb“ gibt, interessiert solche Leute überhaupt nicht. Aggression und Wehrhaftigkeit haben überhaupt nichts mit „Trieben“ zu tun, weil es kein grundlegendes oder genetisch vorgegebenes Bedürfnis oder gar Lust im Hund gibt, Menschen gegenüber aggressiv zu sein.
Der Hund soll dabei nicht so sehr auf die Beute achten; er soll lernen, den ihm begegnenden Figurant mit sozialer Aggression entgegenzutreten.
Und nochmals: Das alles hat nicht im entferntesten etwas mit Schutzhundesport zu tun, sondern geschieht lediglich unter diesem namentlichen Deckmantel.
Was in Kreisen der schwarzen Schafe als „Wehrtrieb“ dargestellt wird kann und darf ausschließlich den diensthundehaltenden Behörden bei der Ausbildung von Schutzhunden – und das hat nichts mit Sport zu tun – vorbehalten bleiben.
Die moderne Polizeihundeausbildung beinhaltet richtigerweise die gezielte und kontrollierbare(!) Förderung sozialaggressiver Verhaltensweisen. Eine derartige Ausbildung wiederum hat im Schutzhundesport nichts zu suchen!
Die schwarzen Schafe kümmern sich auch nicht um das Tierschutzgesetz. Methodisch setzen sie auf Brutalität und Kompromisslosigkeit. Sie fügen Hunden bewusst Schmerzen zu und nehmen tierschutzrelevantes Leiden einfach in Kauf. Nicht nur im Schutzdienst, auch in der Unterordnung und in der Fährtenarbeit.
Klar ist, dass soziale Aggressionsförderung im Schutzdienst das Gefährlichkeitspotential von Hunden erhöht! Und das auch im Alltag.
Und unter anderem deshalb differenzieren die Gegner des Schutzhundesports überhaupt nicht mehr, sondern zeichnen sich mit pauschalen Rundumschlägen aus, obwohl die Realität belegt, dass nicht der Schutzhundesport das Übel ist, sondern der missbräuchlich verwendete Begriff einiger Idioten (sorry, aber das musste raus!).
Die beiden sehr unterschiedlichen Seiten der von mir aufgezeigten Medaille verbieten es ganz einfach, mit polemischen und reißerischen Äußerungen den Schutzhundesport in der Öffentlichkeit einseitig und undifferenziert schlecht zu reden! Das ist einfach nicht fair und geht an realen Gegebenheiten vorbei.
Es ist erschreckend, wenn sich Menschen über Dinge äußern, von denen sie offensichtlich nichts oder eben wenig verstehen.
Der SERIÖSE Schutzhundesport hat nach wie vor einen berechtigten Platz in unserer Gesellschaft, denn er hat keinerlei aggressionsfördernden Inhalte, die sich auf das Sozialverhalten des Hundes gegenüber Menschen negativ auswirken können.
Stattdessen kann diese Sportart bzw. diese eine Seite der Medaille ein lebensbereicherndes und nebenwirkungsfreies Element für Mensch und Hund darstellen. Wie viele andere Hundesportarten eben auch.

Januar 2023, Thomas Baumann